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Korrektes Zitieren: Bitte auch im Internet

Abgelegt unter Finanzen Allgemein

In eigener Sache: Auch im Internet sollte der faire Gebrauch von fremden Texten und Gedanken beachtet werden.

urheberrecht
Urheberrecht: Bitte auch im
Internet.
Bild: Gerd Altmann / pixelio.de

Prinzipiell ist ja erfreulich, wenn die eigenen Texte von anderen Menschen und in fremden Publikationen zitierten werden: Man erfährt, dass der eigene Text gelesen und gegebenenfalls sogar für gut befunden wurde. Allerdings sollte auch im Internet auf den fairen Umgang mit fremden Gedankengut geachtet werden.

Konkret geht es um unseren Artikel zum Scoring-Verfahren: Dieser wurde in einem ersten Schritt von einem User im Portal “Yahoo Clever” als Antwort auf eine Frage “zitiert”. Von einem Zitat kann hier allerdings nicht mehr gesprochen werden, da nahezu der komplette Artikel übernommen (eher: kopiert) wurde. Immerhin war man so “freundlich”, unser Portal dann doch als Quelle anzugeben.

Mittlerweile ist der Beitrag dann auch auf weiteren Internetseiten zu finden. Vermutlich wurden hier wiederum die Inhalte von Yahoo Clever manuell oder automatisiert kopiert, und damit indirekt auch unser Beitrag.

Dies wirft mehrere Fragen auf: Ist man sich als Internetnutzer bewusst, dass auch Texte und Bilder im Internet dem Urheberrecht unterliegen und geistiges Eigentum darstellen? Ich würde vermuten: In den meisten Fällen nicht. Mittels “Copy and Paste” lassen sich Texte eben extrem einfach und schnell kopieren, so dass die Arbeit hinter den Inhalten kaum deutlich wird. Zudem sind hier aber auch die Portalbetreiber gefragt, fremde Inhalte auf mögliche Urheberrechtsverletzungen hin zu prüfen.

Die öffentliche Diskussion muss neben dem Aspekt des Datenschutzes im Netz auch verstärkt auf Fragen des Urheberrechts eingehen. Dis gilt gerade nicht nur für gewerbliche Anbieter, die über die Folgen ihres Tuns sowieso informiert sein sollten.

Auch private Nutzer, die bedenkenlos Bilder und Texte kopieren, können in Konflikt mit dem Urheberrecht zu geraten, mit entsprechenden Folgen. Besonders aktuell dürfte dies gerade auch im Zusammenhang mit der weit verbreiteten Nutzung sozialer Netzwerke sein, worauf auch der Blog Majstersztyk hinweist.

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