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Sparzinsen und Sparguthaben der Deutschen - Geringes Wissen über Zinserträge

Abgelegt unter Geldanlage

Viele Deutsche wissen scheinbar nur wenig über die Zinserträge, die sie mit ihrem Ersparten erwirtschaften. Zu diesem Ergebnis kommt der “Sparerkompass 2011″, eine aktuelle Studie im Auftrag der Bank Of Scotland, durchgeführt von der forsa Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analyse mbH.

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Sparzinsen und Sparguthaben
Bild: Rainer Sturm / pixelio.de

So können 35 Prozent der Befragten nicht angeben, wie viel Zinsen sie mit dem Geld auf ihren Sparkonten (also Sparzinsen aus Sparbüchern, Tagesgeld, Festgeld und ähnlichen Anlagen) jährlich erwirtschaften. Lediglich jeder vierte Befragte gibt an, darüber genau bescheid zu wissen. Während jüngere Menschen im Alter von 18 bis 29 Jahren überdurchnittlich häufig keine genaueren Angaben über ihre Sparzinsen geben können (39 Prozent), fällt dieser Anteil in der Altergruppe der 60- bis 69-jährigen geringer aus (20 Prozent).

Generell verfügen viele Deutsche nur über geringe finanzielle Rücklagen in Form von Bargeld und Sparguthaben: So gibt die Bank Of Scotland an, dass etwa jeder vierte Deutsche (26 Prozent) über weniger als 1000 Euro an Ersparnissen verfügt. Die Mehrheit der Befragten (29 Prozent) verfügen über Rücklagen in Höhe von 1000 Euro bis 10.000 Euro, 16 Prozent der Befragten können auf Ersparnisse zwischen 10.000 Euro und 25.000 Euro zurückgreifen.

Nur eine Minderheit (9 Prozent) verfügt über finanzielle Reserven in Höhe von 50.000 Euro und mehr. Sonstige Vermögen wie Immobilien und Versicherungen sind in den angegebenen Vermögenswerten jedoch nicht berücksichtigt.

Dass die Deutschen als ein Volk der Sparer gelten, scheint dennoch nicht falsch zu sein: Die Mehrzahl der Deutschen (83 Prozent) spart zumindest gelegentlich etwas Geld an, 52 Prozent sparen regelmäßig. Besonders fleißig sind die Sparer demnach in Hamburg und Bayern, am meisten Sparguthaben besitzen die Menschen in Bayern, Hamburg und Hessen.

Statistische Angaben: Studie “Sparerkompass 2011″, Herausgeber: Bank Of Scotland

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